Tagebuch - das erste Jahr mit Yuna- 26.05.2017


Endlich war der Tag gekommen, an welchen wir unsere zweite Romaner Antikdoggen Hündin zu uns holen sollten. Wir machten uns nach dem Vatertag,  gespannt auf die Reise nach Ranstadt und das bei locker 25 °C! Unterwegs hatte unser gutes, altes Auto auch auf einmal zu kämpfen und wir produzierten aus dem Nichts heraus, schwarzen Qualm..... naja.... trotzdem ging es weiter, die ADAC- Karte im Anschlag!  In Ranstadt angekommen, war das Thermometer schon auf über 30 °C geklettert und alle schwitzten vor sich hin. Das Wetter war aber schnell vergessen, als wir unsere Bella streicheln und herzen konnten. Wir blieben noch zu Kaffee und Kuchen und tauschten Erfahrungen aus, was wirklich toll war! Die Züchterfamilie hatte  ganze Arbeit geleistet und wir wollten es gar nicht glauben, dass die Welpen schon fast stubenrein waren, für das Alter eine reife Leistung!

Wir machten uns alsblad auf die Heimreise, mit etwas gemischten Gefühlen, was unseren Welpen anging, ob denn die Trennung gleich schmerzlich zuschlagen würde??

Alle Befürchtungen bestätigten sich nicht. Yuna schlief sofort ein und meldete sich, wie von den Züchtern angekündigt, wenn sie sich lösen musste! Das war einfach zu perfekt! Na, vielleicht würde dann das Kennenlernen strapaziöser verlaufen!!!?? Zu Hause angekommen, erwarteten uns schon zwei neugierige Hunde und eine noch neugierigere Cora! Yuna war völlig unbeeindruckt! Sie hatte Hunger und Durst und lies sich erstmal alles gemütlich schmecken! Lotta machte natürlich gleich klar, wer hier der Boss ist aber Freya war augenscheinlich total glücklich und verhielt sich fortan, wie eine erwachsener Hund! Sie lies Yuna keine Sekunde aus den Augen, schnupperte hier und schnupperte da aber alles in einer seelenruhigen Art.  Weil es schon reichlich spät war ( von uns so geplant!), ging es dann auch sehr rasch in die Federn! Yuna in ihr Hüttchen und Freya als Leibwache davor!! Die erste Nacht verbrachten die beiden Hunde  bei Antonia im Zimmer.

Antonia wird sich vorzugsweise die ersten Monate um Yuna kümmern, da alle wieder auf Arbeit oder in die Schule müssen. Wir legen aber Wert auf eine Rundumbetreuung im Welpenalter, da die Sozialisierungsphase mit 8 Wochen beginnt. 

Am nächsten Tag, welcher ziemlich früh begann, da Yuna sich brav meldete, weil sie raus musste, hatten wir dann den ersten Besuch zum Frühstück und konnten da schon, die ersten tollen Aufnahmen machen. Auch die Annäherung von Yuna und Freya begab sich in die zweite Runde und so wurden die Kreise, welche beide umeinander zogen, immer enger. Auch die Nachbarn wurden begrüßt und abends gab es dann noch ein saftiges Steak und andere Leckereien. Yuna, Willkommen in Sachsen!         

   

       



Monat Juni

Der erste Monat, seit Yuna bei uns ist, ist fast vergangen. Yuna wird diesen Mittwoch (21.06.17) 12 Wochen alt und beendet somit ihren dritten Lebensmonat. Sie ist eine sehr aufgeweckte und gelehrige Hündin. Ganz spielerisch lernte sie bereits "Sitz" und "gib Pfötchen". Die Nächte sind ruhig mit Yuna, sie schläft komplett durch. Am Tag meldet sie sich, wenn sie nach draußen will, nur ab und zu geht ein LULU ins Haus! Auf ihre Mahlzeiten besteht sie pünktlich! Ihr Gewicht liegt bei 10 kg, die Größe muss ich noch nachreichen, da es extrem schwer ist, einen vernünftigen Messwert zu ermitteln. Alle Tricks und Leckerlibestechungen, brachten nix um die Neugier auf das tolle Maßband zu unterbinden! 

Aber bald steht das Impfen an und dann werden wir das mit "doktorischer" Hilfe auch hinbekommen. Der erste Arztbesuch war für Yuna ein extrem spannender Ausflug, so spannend, dass sie auf dem Untersuchungstisch einschlief! Immer wieder ist unser Tierarzt erstaunt, dass nicht ein winziger Anflug von Aufgeregtheit bei unseren Hunden zu spüren ist. Weder die Atmung noch der Herzschlag sind erhöht, sie sind einfach nur relaxed!

Das ganze Gegenteil zeigt sich  aber beim Toben im Garten! Da geht es wie im Tollhaus zu! 

Besonderen Spaß hat man an Erd- und Tiefarbeiten! Da kann man schon mal bis zur Unkenntlichkeit verstaubt sein! Wir haben es deshalb aufgegeben, dass Areal rund um unsere Lieblingstanne wieder zu begradigen! Es ist jetzt ein offizieller Bergbaustollen!

Der Garten wurde deshalb noch ein wenig mehr "hundesicher" gemacht, damit wenigsten der Vorgarten eine Chance hat. (bitte, mit der nötigen Ironie betrachten!) 

Ja, was haben wir noch so angestellt!? Wir haben das "Automitfahren" geübt, sind das erste mal spazieren gegangen, waren auf dem Hundeplatz zur Welpenstunden und es wurde auch schon mal, anlässlich des Abiturballes unserer Antonia, ein Hundesitting organisiert.

Natürlich wieder bei Elke, welche sich ja schon als Lottaleihherrchen erprobt hat, was beim letzten Besuch in eine wahre "Haute Couture" ausartete! Yuna benahm sich vorbildlich und wir waren froh, dass auch das unser Mädel nicht aus der Ruhe bringt. 

         


Monat Juli

Der Juli geht langsam zu Ende und es wird wieder Zeit für einen neuen Eintrag in Yuna`s Tagebuch. Unser "Schnappi" ist nun 16 Wochen alt und bringt ein Gewicht von 17,5 kg auf die Waage. Ihre Widerristhöhe liegt bei 51 cm (ich hoffe, es wird keine Giraffe!!). Ihre Gestalt ist weiterhin sehr sportlich und ihr Temperamant reicht von "Spitzensportler" bis "Faultier". Da Yuna im Zahnwechsel ist, sind unsere Türen wieder alle fest verschlossen, die Schuhe hängen an der Decke und der Rasen ist übersät mit Holz, Bällen, Seilen und undefinierbaren Dingen, welche bestimmt bevor Yuna`s Maul zum Einsatz kam, mal eine Form hatten! Wir nehmen es gelassen, voll dem Wissen, irgendwann hat es ein Ende!

Auf jeden Fall, trägt sie Ihren Spitznamen "Schnappi", zu recht. Die "Bergbauarbeiten" werden zur Zeit etwas vernachlässigt, so dass sich das Gelände erholt. Hier und da, wird  natürlich ein Buddelversuch unternommen aber dieser wird im Keim erstickt. Zu den Kommandos "Sitz" und "Pfötchen", ist jetzt noch "Platz" dazugekommen, Yuna lernt schnell und mit viel Spaß. Die Kommandos machen sich beim Tierarztbesuch sehr bezahlt, da es so keinen Stress auf der Waage oder dem Untersuchungstisch gibt. Auch unser Tierarzt ist sehr erstaunt, dass der "kleine" Hund schon so gut hört. Doch die Erfahrung hat gezeigt, das Welpen sehr schnell und gerne lernen und für sie das ein Spiel ist, was natürlich ausgiebig belohnt wird! Bei den täglichen Spaziergängen laufen Freya und Yuna am Doppler und so lernt der Welpe schon durch den Partnerhund eine gute Leinenführigkeit. Es geht eben immer nur so schnell, wie das Leittier läuft! Zeit zum Toben und Schnüffeln usw. gibt es dann im Freilauf genügend. Unser Rudel ist sehr harmonisch, was uns natürlich sehr freut. Freya ist zur Zeit läufig. Am ersten Tag der Läufigkeit war sie etwas gereizt und hat dies auch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Yuna ordnet sich aber so gut unter, dass dies am nächsten Tag schon wieder ausgestanden war. Lotta reagiert auf diese Allüren gar nicht! Sie ist eher die graue Eminenz, welche sich das Recht herausnimmt, Schiedsrichter, Babysitter und Knochenwegnehmerin zu sein. In diesem Monat ist auch die Grundimmunisierung von Yuna zu Ende gegangen und es erfolgte noch eine Impfung gegen Borreliose. Sie hat alles gut überstanden ohne Impfreaktionen zu zeigen. Um Yuna weiterhin gut zu sozialisieren, nehmen wir die Hunde überall mit hin, wo es uns möglich ist. Unser letzter Besuch war zu Paul´s Geburtstag, dort entstanden auch die meisten Aufnahmen für diesen Monat.

Yuna wird mit 18 Wochen die Welpenstunde verlassen und zu den Junghunden wechseln. Die wöchentlichen Spiel- und Sozialisierungsstunden wurden durch Urlaub des Trainers unterbrochen, beginnen aber wieder im August.             

         


Monat August

Urlaubszeit ade! Ja, nun wird wieder gearbeitet oder die Schulbank gedrückt. Einige aus unserer Familie hatten ihre wohlverdienten Ferien, für andere (Jens) war der Sommer sehr arbeitsreich. Dieses Jahr blieben wir zu Hause, da eine Menge Arbeit auf uns wartete. Natürlich fiel auf unsere Hunde ein wesentlicher Anteil. Yuna, welche nun langsam ins "Rüpelalter" kommt, benötig besonders viel Aufmerksamkeit. Die Tage sind geprägt von unaufhörlichen "Pfui´s" und "Nein´s" und "Lass das!"...was natürlich Quatsch ist, denn am besten funktioniert die Grunderziehung über bestimmte Laute und Zeichen, ein kleiner Helfer kann auch, im richtigen Moment, ein Spritzer aus der Wasserflasche sein. Auf jeden Fall ist es aber nötig zu reagieren statt wegzusehen, was natürlich einfacher wäre, jedenfalls für den Moment. Aber dazu mehr in Kürze auf einer extra Seite unserer Homepage. Yuna ist nun seit sie 18 Wochen alt ist auf dem Hundeplatz, von den Welpen zu den Junghunden gewechselt. Wir besuchten deshalb das erste mal mit beiden Hunden die Sozialisierungsstunden. Dazu kann ich nur sagen, Yuna sozialisierte sich zwischen meinen Beinen, da Freya der Meinung war, alle anderen Hunde wären potenzielle Unholde, die es in die Schranken zu weißen galt, wenn sie nur einen Blick auf Yuna warfen! Freya baute sich vor uns auf und hüpfte in alle Richtungen, sah niedlich aus! War es aber nicht! Ich nutzte den Rest der Stunde Freya wieder daran zu erinnern, das, wenn einer hier verjagt, ich das bin. Das klappte dann auch wieder relativ schnell und so konnte Freya entpannen und Yuna doch noch an dem einen oder anderen Hund schnüffeln. Jetzt besuchen wir zweimal die Woche die Stunden auf dem Platz, um Normalität in das Geschehen zu bringen. Unsere Hunde haben eine feste Bindung, was auch sehr schön ist, aber jeder für sich braucht seine Erfahrungen. Momentan üben wir mit Yuna die Leinenführigkeit und versuchen sie mit vielen Situationen bekannt zu machen, wie z.B. Hundekontakt an der Leine, Tiere auf der Weide, Fahrradfahrern und Joggern usw. Bei diesen Spaziergängen entstanden auch die meisten Bilder für diesen Eintrag. Was diesen Monat auch sehr lustig war, der Zahnwechsel! Yuna kam mit jedem Wackelzahn klickernd und klackernd zu uns, so dass man fast denken konnte, sie wollte, dass wir das genau mitbekommen. Die Geräusche erzeugte sie, indem sie auf jeden lockeren, sehr wackligen Zahn herumbiss. Der Höhepunkt war dann das Ausspucken des endlich ausgefallenen Zahn´s. Mitlerweile habe ich vier dieser Milchzähne in einem Quarkbecher in der Küche stehen und noch keinen Einfall, was ich damit mache! Kein Hund, den ich je hatte, hat seinen Zahnwechsel so zelebriert!

Zum Ende muss ich noch schnell anfügen, dass unsere Freya am 07.10.17, ihre Zuchttauglichkeitsprüfung in Bonn abhalten wird, darauf sind wir alle schon sehr gespannt!                  


Monat September

Der September war in diesem Jahr sehr durchwachsen. Es reihten sich ein paar schöne Tage an etliche miese Tage. Unsere Motivation war deshalb oft nicht sehr hoch, doch was sein muss, muss sein. Die Tage werden jetzt immer rascher kürzer und es bleibt nicht viel Zeit nach der Arbeit, sich noch lange draußen aufzuhalten. So nutzten wir jeden guten Tag, um die Hunde toben zu lassen und trafen uns wieder mehr mit der Hundegruppe. Die Spielstunden absolviert Yuna nun allein, dass heißt, Freya bleibt in der Zeit zu Hause, da sie merklich keinen Spaß mehr an dieser Aktion hat. Sie liebt es eher mit Yuna und uns lange Spaziergänge zu machen oder mit Wotan und den anderen Hunden aus der Gruppe zu tollen. Sie ist nun schon merklich erwachsen, unsere Freya!

Yuna streckt sich auch immer mehr - in die Höhe- und hat einen sehr guten Appetit. Sie scheint aber eher der schlankere Typ zu sein, da sich ihre Gewichtszunahme gut der Wuchshöhe anpasst. Ihr Wesen gleicht einem heiteren unbeschwerten Tag, sie ist freundlich zu Jederman, liebt es Kontakt aufzunehmen egal ob Mensch oder Tier und ist in jeder Situation beherrscht. Geschmust wird auch ganz viel aber auch das Alleinsein, macht ihr keine Probleme. Sie hat ein gesundes Urvertrauen, was ihre Art sehr angenehm macht.

Sie lernt sehr schnell und liebt es, zusammen mit Freya über die Felder zu sprinten. Allerdings ist nun wieder verstärkt Jagdsaison, so dass wir aus Vorsicht lieber die Hunde an der Leine belassen. In Sachsen ist es zwar keine zwingende Pflicht, wenn ein Hund gut abrufbar ist aber da lege ich nicht unbedingt meine Hand ins Feuer, wie man so schön sagt. Aus diesem Grund ist natürlich ein Training am Fahrrad ideal aber Yuna ist noch im Wachstum und man sollte daher mit dem Laufen nicht übertreiben. Freya ist keine begnadete "Fahrradnebenherläuferin", so dass wir auf einen sogenannten Dogscooter aufmerksam geworden sind. Ich habe dieses "Gerät" auf der Seite "Freyas Zuchttauglichkeit" beschrieben. Unsere Erfahrungen werde ich hier zu gegebener Zeit dokumentieren.

In diesem Monat stand, wie bei so vielen Leuten, in dieser Jahreszeit, ein Tag in den "Pilzen" an. Sprich, wir gingen in den Wald. Hunde an der Leine, Korb in der Hand und Zeckenspray auf Hund und Mensch. Die Hunde fanden es wundervoll, wir eher nicht, da wir durch die Neugier der Hunde so schnell durch den Wald laufen mussten, dass es unmöglich war, irgendeinen essbaren Pilz zu entdecken. Bekanntlich sieht man ja immer nur die Giftigen...

Nachdem wir uns das eine Weile hatten gefallen lassen, wurden die Hunde energisch zur Ordnung gerufen und wir konnten so doch noch ein paar essbare Exemplare erobern!

Zumindest haben wir uns dieses Jahr nicht verlaufen! :-)

                       


Monat Oktober

Mit der Zeitumstellung Ende Oktober, ist sie dahin... unsere schöne Sommerzeit! Es gibt nun nicht mehr genug Tag, um all das zu schaffen, was man im Sommer mit Leichtigkeit bewältigen konnte. Kaum ist man von der Arbeit oder wie bei mir, von der Schule, nach Hause gekommen, da ist es auch schon dunkel. Trotzdem nutzten wir jede Minute um mit den Hunden unterwegs zu sein. An ganz schlechten Tagen, verlegten wir die Aktivitäten mehr ins Haus und übten mit den Hunden weiter an der Gehorsamkeit und Grundordnung.

Mit Yuna machten wir außerdem etwas "Gehirntraining" in dem wir in einer alten Muffinform Leckerli versteckten und darüber verschiedene Gegenstände als Abdeckung legten. Sie musste nun irgendwie die Abdeckungen herunter bekommen, um an die Leckerli zu gelangen. Das Spiel war in ca 5 Minuten vorbei ...... schlaues Mädchen!! Das nächste Mal muss ich wohl mehr "mein" Gehirn anstrengen! 

Beim Üben für die Zuchttauglichkeitsprüfung mit Freya, war Yuna meist auch immer mit dabei. Sie liebt es, neben dem Dogscooter herzurennen und hat auch keine Berührungsängste mit dem Fahrrad. Sie wird ihre Prüfung, nächstes Jahr im Frühling, sicherlich ganz relaxt hinbekommen. Ja, so unterschiedlich sind unsere Mädel´s. Wo die eine cool bleibt, ist die andere eher abweisend. Yuna z.B., geht zwar gerne zum Tierarzt aber in die Ohren schauen oder Fieber messen ist für sie kein erstrebenswertes Ziel. Freya dagegen, lässt dies alles geduldig mit sich geschehen. Beide Hunde sind ganz tolle Begleiter, jede auf ihre Art. 

Diesen Monat hatten wir auch wieder mal "Kinderbesuch", Tristan (5) , kam mit seinen Eltern auf einen abendlichen Plausch vorbei. Tristan und Freya wurden an diesem Abend richtig dicke Freunde, was die Fotos unten beweisen. Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wieviel Geduld die Hunde gegenüber Kindern an den Tag legen!

Halloween wurde dieses Jahr zu einem wahren Belloween! Da wir ziemlich abgelegen wohnen, verirrte sich bis jetzt noch kein Kind zu Halloween an unsere Tür, so dass ich auch dieses Jahr nicht damit rechnete. Jedoch werden die Kinder aus der umliegenden Nachbarschaft immer mutiger und so hatten auch wir kurz nach dem Dunkelwerden eine Menge kleine Geister vor dem Tor stehen, die unseren Klingelknopf bis aufs äußerste quälten. Dazu muss ich bemerken, dass unser Klingelton die Melodie der russischen Kalinka spielt....(wer bloss diese Idee hatte?) Freya und Yuna heulten und bellten jedesmal synchron mit .... Notiz ! nächstes Jahr entweder leiser stellen oder ganz aus machen ....!

Zu guter Letzt hatten wir noch Besuch von Stefanie Lanzrath aus Hennef, über den wir uns ganz besonders freuten. Auch wenn nicht viel Zeit war, so konnte man sich doch wieder mal persönlich austauschen. Auf jeden Fall sehen wir uns ja schon am Samstag, in Bonn wieder....            

   


Monat November

Der November begann für uns gleich mit einem wichtigen Ereignis. Wir fuhren am 04.11.17 mit Freya nach Bonn, um dort die Zuchttauglichkeitsprüfung abzulegen. Es war für alle, Mensch und Tier, ein aufregender Tag. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies unter Zuchttauglichkeit Freya tun. Yuna musste leider zu Hause bleiben. Um so größer war die Freude, als alle wieder daheim waren. Da es ja im November kaum noch hell wird, abgesehen von einigen wenigen Tagen, konzentrierte sich unser Zusammensein in den Wochentagen meist auf der gemütlichen Couch, in meinem Arbeitszimmer. Der Trainingsstress war vorerst vorüber und so konnten wir uns ein paar angenehme Stunden leisten. An den Wochenden nutzten wir den Luxus, mal im "Hellen" zu Hause zu sein und machten, soweit wie es das Wetter zulies, lange Spaziergänge. Yuna ist weiter zu einer kleinen Persönlichkeit gediehen und nun schon 8 Monate alt. Sie überraschte uns am 22.11.17 mit ihrer ersten Läufigkeit. Da diese bei Freya später einsetzte, waren wir schon etwas überrumpelt. Aber es liegt ja alles im Toleranzbereich. Um unser Zuhause ein wenig zu schützen, bekommen die Lady´s in dieser Zeit einen "Schlüpfer" verpasst. Leider war der von Freya nicht mehr ganz, so dass erst mal ein ausgedienter Kinderschlüpfer in rosa,  aushelfen musste. Wir fanden es schick, Yuna fand es irgendwie nicht schick und so war der Behelfsschlüpfer in 2 Minuten zerlegt. Am nächsten Tag kaufte ich einen Profischlüpfer, die gleiche Marke, wie wir ihn auch bei Freya verwenden. Yunas Temperament lies auch dieses Model scheitern und so nahm der Profischlüpfer als Tau beim Tauziehen, zwischen Yuna und Freya, ein schnelles Ende. Aber für was gibt es Amazon!!!?? Schnell war ein neues Model gefunden, mit perfekter Passform und verstellbaren Klettverschlüssen, der angeblich super halten sollte. Mich überzeugte der Schlüpfer auch und so bestellte ich einen Doppelpack. Wir waren alle sehr froh, als sich dieser Wunderschlüpfer auch als solcher zu erkennen gab. Ganz zum Leidwesen unserer Yuna, passte er perfekt und blieb dort wo er hingehörte. 

So ging der November rasch vorüber. Jetzt hoffen wir auf ein wenig Schnee, damit Yuna auch damit Bekanntschaft machen kann!    


Monat Dezember

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Mensch und Tier sehnen sich nach etwas Ruhe und Besinnlichkeit. Die beste Zeit dafür ist natürlich die Weihnachtszeit. Auch wir freuten uns auf die freien Tage. 

Am Anfang des Monats gab der Winter ein kleines Intermezzo und es fiel für Yuna der erste Schnee! Dies war aber von so kurzer Dauer, dass am nächsten Morgen alles schon wieder vorbei war. 

Zwischen den Jahren, unternahmen wir wieder öfter lange Spaziergänge. 

Der Silvesterabend war für Yuna im wahrsten Sinne des Wortes der "Knaller"! 

Freya und Lotta waren da eher zurückhaltend und gingen in sicheren Abstand (auf die Couch). Yuna dagegen wäre am liebsten jedem Knaller oder Rakete hinterher gerannt.