Tagebuch, das erste Jahr mit Laska und Alanis-02. Juni 2018 - 02. Juni 2019

Monat Juli


Es ist wieder ein Monat vergangen, und was für ein Monat! Der Juli zeigte sich von seiner besten Seite und beglückte uns mit Temperaturen weit über die 30 Grad. Wohl dem, der da nicht zur Arbeit musste! Alles stöhnte unter der Hitze und auch unsere Hunde verkrochen sich so gut es ging im Haus. Die Spaziergänge wurden kürzer und weit in den Abend verschoben oder ganz früh am Morgen gegangen. Da unsere Hunde über kein Unterfell verfügen, war es für sie wohl noch etwas leichter zu ertragen. Trotz allen Wetterkapriolen, wuchsen unsere beiden Junghunde, Laska und Alanis, prächtig. Nichts konnte ihren Appetit mindern und ihre Neugier erschüttern. Soweit es das Wetter zu lies, machten wir weiter unser Stadttraining und gingen auf den Hundeplatz zur Welpenstunde. Eine sehr schöne Überraschung, war der Besuch von Fam. Ludwig und Awen, auf unserem Hundeplatz. Es war toll, die ganzen Racker mal wieder zu sehen! So entstand ein Gruppenfoto von Askin, Awen, Nova (Alfa) und Alanis. Es war sehr schön zu sehen, wie sich alle toll entwickelt hatten. Die anderen drei Mädels wohnen leider zu weit weg aber wir bekommen regelmäßig aktuelle Bilder geschickt und helfen gern bei Ratlosigkeit. Die eigens dafür gegründete Whatsapp - Gruppe eignet sich hervorragend zum Informationsaustausch! 

Alanis, unser Teddybär, entwickelt sich zu einer sehr verschmusten, bedächtigen Hündin. Sie bewegt sich immer sicherer in ihrer Umgebung und auch auf fremden Terrain.  Ihre anfängliche resolute Art, kehrt sich jetzt ins Gegenteil um. Wenn sich Alanis freut, dann wackelt nicht nur der Schwanz sondern der ganze Hund! Daher trägt sie auch den Spitznamen "Wackeldackel". In Größe und Gewicht, steht sie Ihren Brüdern kaum nach. Auch der Zahnwechsel ist im vollen Gange, sie macht ihn aber so heimlich, dass wir kaum etwas davon mitbekommen. 

Laska, unsere Prinzessin, ist der Blickpunkt des Rudels. Das scheint sie auch zu wissen und genießt es im Mittelpunkt zu stehen. Natürlich nervt das oft die Großen, wenn Laska sich überschwänglich mitteilen möchte und wie verrückt dabei die Lefzen abschleckert. Ihr absoluter Favorit ist Freya, Laska liebt Freya über alles!...manchmal bleibt Freya nur die Flucht in die obere Etage, um von Laskas Liebesbekundungen verschont zu bleiben. Yuna regelt das, wenn es ihr zu viel wird, mit einem energischen Knurren und Ordnungsschnapper, wenn nichts anderes hilft. Ansonsten ist Laska sehr, sehr gelehrig, sehr sicher, also alles in allem sehr souverän! Auf dem Hundeplatz besteigt sie Hindernisse, wie Kletterwand oder Brücke, ganz allein, so dass man immer einen Blick auf Madam haben muss, damit sie nicht irgendwo herunter fällt! 

Laska ist nun aber auch soweit in der Lage, etwas längere Spaziergänge mit zu laufen, was es uns jetzt ermöglicht mit allen Hunden gleichzeitig zu gehen. Interessant ist dabei, wie sich das ganze Rudel organisiert und nicht aus den Augen lässt. Es ist wie ein Zusammenspiel einer Mannschaft beim Fußball. Alanis und Laska sind die Abwehrspieler, Freya ist der Libero und Yuna der Stürmer und wir die Schiedsrichter! 

Etwas Lustiges passierte diesen Monat aber auch noch, was aber eher Yuna betraf! Yuna war läufig und versprühte in der Nachbarschaft sicher einen verführerischen Duft. Antonia und ich, waren gerade mal wieder beim Stadttraining mit Laska und Alanis, als uns Cora, welche zu Hause war, ein Bild über Whatsapp schickte.... da stand doch in unserem Hundezimmer ein gänzlich unbekannter Hund und zwar ein Chihuahua. Keiner konnte sich erklären, wie er ungesehen ins Haus geraten konnte! Wir kamen dann auch nach Hause und vier große Hunde standen nun um den kleinen Kerl herum und beschnupperten ihn von allen Seiten. Mit einer ungefähren Ahnung, woher der kleine Ausreißer wohl kommen könnte gingen Antonia und Cora mit dem Zwerg zu seinem zu Hause. Dort suchte man ihn schon und war froh, dass er wieder da war. Kaum waren die Mädels wieder zu Hause, stand auch der kleine Hundemann wieder bei uns auf dem Grundstück. Das trieb uns natürlich ein kräftiges Lachen ins Gesicht, zumal der Zwerg völlig furchtlos war! Also wurde er nochmals nach Hause gebracht, wo man ihn nun nicht mehr so ganz "freundlich" empfing!                       

Monat Juni


Am 02.06.18, war es soweit, wir holten unsere Laska in Hennef ab. Zuvor fand noch unsere Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Es war schön, mal alle Züchter kennenzulernen!

Die Heimfahrt war sehr ruhig, Laska nahm es leicht, musste sich aber mehrere Male übergeben. Für die erste große Reise ist das ganz normal!. Wir machten öfter Pause und so überstand Laska das ganze unbeschadet.

Zu Hause warteten die Menschen und die Hunde ganz ungeduldig auf unsere Ankunft. Wie erwartet, wurde Laska mit offenen Armen empfangen und von neugierigen Schnüffelnasen begrüßt. Freya lies der Zuwachs sichtlich unberührt, in ihrer zurückhaltenden divenhaften Art, beobachtete sie das Treiben gelassen von oben herab. Bloß keine Hektik! Sie beschnüffelte Laska ganz in Ruhe und schien der Meinung zu sein : "Das passt schon"! Ganz anders Yuna, sie fegte um Laska herum, hüpfte wie eine Ziege und forderte sie sfort zum spielen auf. Das Kennenlernen verlief also sehr gut, es gab keinen Streit und keine Abneigung, so dass nach wenigen Minuten zusammen gespielt wurde. Darüber waren wir sehr froh, was sich denken lässt! Laska wurde sogleich auch den Nachbarn vorgestellt und machte Bekanntschaft mit den Hühnern! Sie fand es spannend, hatte keine Angst sondern beäugte alles neugierig! Alanis hatte es da etwas einfacher, sie wurde ja in ihr Rudel hineingeboren und musste keine lange Reise antreten. Ada (Solana) und Alexa (Mia) waren zu dem Zeitpunkt noch bei uns, Ada verlies uns aber am nächsten Tag. Eine Woche später ging auch Alexa. Nun waren die beiden mit sich allein und das richtig, intensive Kennenlernen konnte beginnen. Tante Yuna sorgte für die ersten Erziehungsmaßnahmen, so dass gleich am Anfang alle wußten wo es lang geht. 

Am Wochende ging es dann auch schon zur Welpenschule. Dort trafen wir auf Nova und viele andere Hunde.

Die Spielstunde dient dem Kennenlernen und auch dem Test, wie die Hunde auf andere Hunde reagieren.

Alanis bellte zum Anfang etwas unsicher aber Laska lies alles unbeeindruckt. Später liefen sie dann kreuz und quer über den Hundeplatz, alle Aufregung hatte sich gelegt! Für Laska war dies der erste Besuch und noch viele Weitere werden sich anschließen!